Diese eine Liebe…

Schon die Überfahrt mit der Fähre versetzt Janina in helle Begeisterung.

Die schönste Insel Deutschlands stand eigentlich gar nicht zur Debatte. Wir haben uns aber spontan entschlossen ein paar Tage hier zu verbringen. Leider müssen wir  die Fähre von Rømø nehmen, da Autos mit Dachfenstern auf dem Shuttle nicht mehr zugelassen sind. (schade, weil es viel lässiger mit dem Shuttle ist, aber es gab wohl einige Unfälle..) Dafür kommen wir noch bei dem Autostrand auf Rømø vorbei, was wahrlich weit mehr als eine Entschädigung ist. 

Als Sylt dann endlich in Sichtweite ist, muss Janina sich ein paar Tränchen verdrücken. Sie hat vor einiger Zeit eine Weile hier gelebt, und diese Insel löst definitv eine Art Heimatgefühl in ihr aus. Good to be back. Und gut für Markus, da er den perfekten Reiseführer für die Insel mit an Board hat. Wir buchen uns für das Wochende einen Campingplatz in Rantums Dünen, da wir erstens richtig duschen möchten, zweitens Wäsche waschen müssen und drittens auf ein langersehntes Paket warten. Das Paket lässt ziemlich lange auf sich warten, aber dazu später mehr. 

So sitzen wir nun hier am Strand, in dem feinen weißen Sand, bei perfektesten Wetter und können gar nicht glauben wieder in Deutschland zu sein. 

Zufälligerweise ist auch Surfcup auf der Insel und wir treffen dort einen Freund mit dem wir damals auf Fuerteventura gearbeitet haben. 

Die restlichen Tage schaffen wir es wieder erwarten, immer wild zu campen. Da wir davon ausgegangen sind, dass die Plätze in der Hauptsaison kontrolliert werden, haben wir uns schon die besten Ausreden zurechtgelegt, für alle Fälle. Aber wir konnten in sämtlichen Orten ohne Probleme stehen. 

Sehr erschreckend fanden wir die südlichste Spitze der Insel. Die Hörnumer Odde wurde fast vollständig vom Meer verschlungen. Und auch das damals so beschauliche Örtchen Wenningstedt wurde vom Tourismus völlig in Beschlag genommen… so schade!

Da Janina, weiß Gott wie, ihren Fuß kaputt gekriegt hat, können wir leider nicht, wie geplant, vom Südkap bis zum Nordkap der Insel laufen. Die Tour dauert zwar ewig, lohnt sich aber total, da es nur am Strand und durch tolle Dünenlandschaft geht. 

Trotz des Fußes surfen wir aber jeden morgen die mehr oder minder guten Wellen. Wir essen tonnenweise Fisch und Markus beginnt Gosch innig zu lieben 😉 

Sylt ist Urlaub vom Urlaub. Wirklich, nach den Abenteuern in den Weiten Skandinaviens tut es mal ganz gut gar nichts zu entdeckten und nur die Seele baumeln zu lassen. Energie schöpfen für die nächste Etappe Richtung Süden. Hört sich blöd an, aber von den ganzen Abenteuern die wir erlebt  haben und die etlichen Orte die wir gesehen habe, wird man ein bisschen erschöpft.  Und es ist für uns auch wichtig die Zeit zu finden, um das Kapitel Skandinavien auf uns wirken zu lassen. Und genau das geschieht gerade, auf Sylt. 

Leider is(s)t die Hörnumer Hafenrobbe Willi, bei unserem Besuch, auswärts, dafür sehen wir am Ellenbogen einige von den coolen Tieren. Der Ellenbogen ist nach wie vor das schönste an der Insel, man kann locker ein paar Tage dort in dieser Idylle, weit ab vom versnobten Trubel, verbringen.

Diese eine Liebe wird nie zu Ende geh’n!

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