Die grüne Schwester

Oh Teneriffa, was bist du für eine Perle!

– jedoch erst auf dem zweiten Blick!

Teneriffa unterscheidet sich in zwei Sachen ziemlich heftig von Fuerteventura: erstens, die Küste ist größtenteils so sehr zugebaut, dass wir Anfangs ziemlich verzweifelt sind… zweitens es ist wunderbar grün! Nach unserem Aufenthalt auf Fuerteventura, erscheint Teneriffa so grün, dass es fast schon in den Augen wehtut! Es ist herrlich!

Wir sind natürlich mal wieder mit einer Fähre übergesetzt. Sechs Stunden dauerte die Fahrt. Gipsy durfte im Auto bleiben. Nach drei Stunden legten wir auf Gran Canaria an und wechselten das Schiff. Auf der Zweiten Fähre entschieden wir uns nicht an Deck zu gehen, sondern blieben stattdessen illegal im Schrödi. (Größtenteils deswegen, weil Markus oben an Deck ziemlich schlecht zurecht war- es war aber auch ein echt heftiger Seegang)

Natürlich kamen wir mal wieder nachts an und fuhren nur noch einige Kilometer bis zum nächsten Strand. Ein weiterer Unterschied zu Fuerteventura ist das Straßennetz hier. Viele Autobahnen, sehr sehr viele Mietautos. Immer viel Verkehr…

Exploring

Zunächst erkundeten wir diese grüne Schönheit, die ersten paar Tage. Auch aus dem Grund, da meine Eltern im Anmarsch waren und wir wollten einige „Hotspots“ vorher mal abchecken.

Der Norden der Insel ist sagenhaft schön. Wir sind durch das gesamte Tenogebirge gefahren und durch den MercedesWald und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

– so anderes- sooooo schön. Teneriffa birgt einen richtigen Urwald. Es ist wirklich ein Wahnsinn, was diese Insel für Vegetation beherbergt.

Schattenseiten dieser Insel, ist Definitiv die Rarität an Stellplätzen. Die ersten paar Tage taten wir uns echt schwer, abseits einen geeigneten Platz zu finden, aber nach ein bisschen Übung klappte es dann ganz gut.

Vanlifeexperience

Wir mieteten einen Camper für meine Eltern, da wir dachten, ihnen so am meisten zeigen zu können und einfach nicht an einem Ort gebunden zu sein.

Da wir mittlerweile schon Stellplatzprofis für Teneriffa waren, fanden wir auch einen super Spot, in der Nähe des Flughafens, direkt am Meer und ruhig gelegen. Markus holte die beiden vom Airport, mit dem gemieteten Camper, ab. Während ich schonmal das Begrüßungsabendessen vorbereitete.

Die Freude war natürlich riesig – als wir uns endlich alle wieder in die Arme schließen konnten 😊

Dadurch dass eine Woche, ziemlich schnell vergehen kann, bereiteten wir vorab eine kleine Route vor, die ich als Karte zeichnete.

Bevor wir uns von dem ersten Platz richtig wegbewegt hatten, um das große „Vanlifeabenteuer“ zu starten, schafften meine Eltern es tatsächlich ein Fenster am Mietcamper komplett kaputt zu kriegen. So kann doch ein erfolgreicher Urlaub starten 😉 (Bis heute ist nicht wirklich geklärt wie es dazu kommen konnte….)

Wir hatten eine super schöne, sehr intensive Zeit auf Teneriffa zusammen, und wie befürchtet war die Woche viel zu schnell vorbei.

Achso, mein Papa nutze den Urlaub als Gelegenheit und ließ sich sein erstes, von mir gezeichnetes, Tattoo stechen 💪

Was doppelt schlimm war, denn nicht nur meine Eltern flogen zurück, auch Markus hatte ein paar Tage nach meinen Eltern einen Flug nach Österreich um seine Kinder zu besuchen.

Zwei Tage vor Markus‘ Abreise kam es dann doch noch ganz anders:

Er hatte eine Jobzusage für die Schweiz! Ab sofort. Wir fielen beide aus allen Wolken.

Sachlich betrachtet war es natürlich super, da wir so wieder, in ziemlich kurzer Zeit, an eine Menge Geld kommen würden. Trotzdem heulte ich fast durchgängig bis zu Markus‘ Abreise.

Das Schlimmste für mich war, nicht zu wissen wann wir uns das nächste Mal wieder sehen würden (es gab die Option direkt von Österreich in die Schweiz zu gehen oder alternativ nochmal auf die Kanaren zu fliegen. Je nachdem wie viel Zeit Markus zwischen Arbeit und Familienurlaub hätte)

Diese Zeit des Unwissens machte mich schier wahnsinnig….

… to be continued..

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